Produktbeschreibung von Palladium CAS#7440-05-3
Palladium ist ein Übergangsmetall der Nickel-Untergruppe und wird im Periodensystem als leichtes Platingruppenmetall eingestuft. Es zeigt einen silbrig-weißen metallischen Glanz mit mittlerer Härte, hervorragender Schmiedbarkeit und außergewöhnlicher Duktilität. Dieses Element befindet sich in Gruppe 10 der Übergangsmetalle und liegt in der Mitte der Perioden 4, 5 und 6.
Seine physikalisch-chemischen Eigenschaften weisen auffallende Ähnlichkeiten mit Nickel (dem Element direkt darüber) und Platin (dem Element darunter) auf. Palladium teilt nahezu identische chemische und physikalische Eigenschaften mit Platin; es ist weich, silbrig-weiß und hoch formbar, sodass es zu ultradünnen Folien gewalzt oder zu ultrafinen Fäden gezogen werden kann.
Chemisch gesehen löst sich Palladium leicht in Königswasser, heißer Salpetersäure und heißer Schwefelsäure, zeigt eine milde Löslichkeit in Salzsäure und ist in kaltem oder heißem Wasser unlöslich.
Fabrikpräsentation

Chemische Eigenschaften von Palladium
| Schmelzpunkt | 1554 °C (Lit.) |
| Siedepunkt | 2970 °C (Lit.) |
| Dichte | 1,025 g/mL bei 25 °C |
| Lagertemp. | Keine Einschränkungen. |
| Löslichkeit | Löslich in Königswasser |
| Form | Draht |
| Farbe | Silbergrau |
| Spezifisches Gewicht | 12.03 |
| Geruch | Geruchlos |
| Widerstandsfähigkeit | 9,96 μΩ-cm, 20°C |
| Wasserlöslichkeit | UNLÖSLICH |
| Merck | 146.989 |
| Expositionsgrenzwerte | ACGIH: TWA 1 mg/m3 |
| OSHA: TWA 15 mg/m³; TWA 5 mg/m³ | |
| Stabilität | Stabil. Entzündlich – feines Pulver kann in Luft Feuer oder Explosion verursachen. Inkompatibel mit Ozon, Natriumtetrahydroborat, Schwefel, Arsen. |
| InChI-Schlüssel | KDLHZDBZIXYQEI-UHFFFAOYSA-N |
| CAS-Datenbankreferenz | 7440-05-3 (CAS-Datenbank-Referenz) |
| NIST-Chemiereferenz | Palladium (7440-05-3) |
| EPA-Stoffregistrierungssystem | Palladium (7440-05-3) |
Sicherheitsinformationen
| Gefahrencodes | T,F,Xi |
| Risikosätze | 61-33-37/38-40-41-36/37/38-11 |
| Sicherheitshinweise | 53-26-36/37/39-24/25-36-22 |
| RIDADR | UN 3089 4.1/VG 2 |
| WGK Deutschland | - |
| RTECS | RT3480500 |
| Selbstentzündungstemperatur | >1120 °F |
| TSCA | Ja |
| Gefahrenklasse | 4.1 |
| Verpackungsgruppe | III |
| HS-Code | 28439000 |
| Gefahrstoffdaten | 7440-05-3 (Gefahrstoffdaten) |
| Toxizität | LD50 oral (Ratte) 200 mg/kg (Palladiumchlorid) |
| LC50 intratracheal (Ratte) 6 mg/kg (Palladiumchlorid) |
Bestandsanzeige

Produktanwendung von Palladium CAS#7440-05-3
Palladium ist ein weiches, silbrig-weißes Metall, das natürlicherweise mit Kupfer- und Nickelerzen vergesellschaftet ist. Palladiumchloride wurden im frühen 20. Jahrhundert für die Fotografie und den Druck genutzt und werden noch heute zusammen mit Platin für Spezialdrucke verwendet.
Als Übergangsmetall dient Palladium als wichtiger Katalysator für Hydrierungen (z. B. Lindlar-Katalysator), Erdölhydrierung, Dehydrierung und Crackreaktionen, die für die organische Synthese und Erdölraffination entscheidend sind.
In Mischung mit Platin wird es in Fahrzeugkatalysatoren eingesetzt, um Kohlenwasserstoffabgase zu reduzieren. Weitere Anwendungen: chirurgische Instrumente, elektrische Kontakte, Uhrfedern, Hochleistungszündkerzen, Spezialdrähte und Schmuck als Weißgold.
Palladium-Gold-Legierungen werden häufig in der Zahnmedizin und bei medizinischen Implantaten für Knochen-/Gelenkreparaturen sowie für Porzellanbrückengerüste verwendet. Palladiumlegierungen ersetzen Gold für Schmuck, Uhrengehäuse und Broschen. Es kann große Mengen Wasserstoff absorbieren, um die katalytische Effizienz zu steigern, und auch Kohlenstoff adsorbieren, was es für CO-Überwachungssensoren geeignet macht.
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