Lävulinsäure CAS#123-76-2

Hervorragendes Löslichkeitsprofil: Leicht löslich in Wasser und verschiedenen organischen Lösungsmitteln, was eine flexible Formulierung und Verarbeitung in zahlreichen Anwendungen ermöglicht.

Gute chemische Stabilität unter normaler Destillation: Bleibt unter Normaldruck-Destillationsbedingungen stabil und gewährleistet eine zuverlässige Handhabung und Verarbeitung.

Kontrollierte Reaktivität bei erhöhten Temperaturen: Kann bei längerem Erhitzen dehydrieren und ungesättigte γ-Lactone bilden, was weitere chemische Umwandlungen und die Herstellung von Derivaten ermöglicht.

Selektive Unlöslichkeit: Unlöslich in unpolaren Lösungsmitteln wie Benzin, Kerosin, Terpentin und Tetrachlorkohlenstoff, was eine selektive Anwendung in spezifischen Lösungsmittelsystemen unterstützt.

Produktbeschreibung von Lävulinsäure CAS#123-76-2

Mit der chemischen Formel C₅H₈O₃ löst sich Lävulinsäure frei in Wasser und mehreren organischen Lösungsmitteln, zeigt jedoch keine Löslichkeit in Benzin, Kerosin, Terpentin und Tetrachlorkohlenstoff.

Sie bleibt unter atmosphärischen Destillationsbedingungen relativ stabil. Längere thermische Behandlung führt jedoch zu Dehydratation und ergibt ungesättigtes γ-Lacton.

Fabrikpräsentation

Lävulinsäure CAS#123-76-2

Chemische Eigenschaften von Lävulinsäure

Schmelzpunkt30-33 °C (Lit.)
Siedepunkt245-246 °C (Lit.)
Dichte1,134 g/mL bei 25 °C (Lit.)
Dampfdruck1 mm Hg (102 °C)
Brechungsindexn20/D 1,439 (Lit.)
FEMA2627 | LÄVULINSÄURE
Flammpunkt280 °F
LagertemperaturUnter +30°C lagern.
Löslichkeit675 g/l
FormFlüssig nach dem Schmelzen
pKapKa 4,65 (H2O, t = 25, c = 0,03–0,001) (unsicher)
FarbeKlare gelbe
Geruchbei 100,00 %. süß karamellig säuerlich Acetoin buttrig
Geruchstypkaramellig
WasserlöslichkeitLöslich in Wasser (675 g/l bei 20 °C).
EmpfindlichLichtempfindlich
Merck145472
JECFA-Nummer606
BRN 506796
InChI-SchlüsselJOOXCMJARBKPKM-UHFFFAOYSA-N
LogP-0.498
CAS-Datenbankreferenz123-76-2 (CAS-Datenbank-Referenz)
NIST-Chemiereferenz4-Oxopentansäure (123-76-2)
EPA-StoffregistrierungssystemLävulinsäure (123-76-2)

Sicherheitsinformationen

GefahrencodesXn,C
Risikosätze22-36/37/38-34-R34-R22
Sicherheitshinweise26-45-36/37/39-S45-S36/37/39-S26
RIDADR3261
WGK Deutschland3
RTECSOI1575000
TSCAJa
Gefahrenklasse8
VerpackungsgruppeIII
HS-Code29183000
ToxizitätLD50 oral bei Kaninchen: 1850 mg/kg LD50 dermal Kaninchen > 5000 mg/kg

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Lävulinsäure CAS#123-76-2

Anwendungsbereiche von Lävulinsäure CAS#123-76-2

Dank ihrer Carboxyl- und Keton-Funktionsgruppen besitzt Lävulinsäure eine vielseitige Reaktivität, die ihr umfangreiches Anwendungspotenzial zugrunde liegt. Sie kann an Veresterung, Halogenierung, Hydrierung, oxidativer Dehydrierung, Kondensation und anderen chemischen Umwandlungen teilnehmen, um zahlreiche Derivatverbindungen zu synthetisieren. Diese Derivate dienen als wichtige Rohstoffe für die Herstellung von Harzen, Arzneimitteln, Parfüms, Lösungsmitteln, Beschichtungen, Druckfarben, Kautschuk- und Kunststoffmodifikatoren, Schmierstoffadditiven sowie Tensiden.

Im pharmazeutischen Bereich wird ihr Calciumsalz zu intravenösen Injektionen verarbeitet. Als Nahrungsergänzungsmittel fördert diese Verbindung die Knochenmineralisierung und erhält die normale Nerven- und Muskelfunktion aufrecht. Darüber hinaus dient Lävulinsäure als wichtiger Rohstoff für die Herstellung von Indomethacin und Pflanzenwachstumsregulatoren.

Darüber hinaus kann die auf Lävulinsäure basierende Bisphenolsäure zu wasserlöslichen Harzen verarbeitet werden, die in der Papierherstellung eingesetzt werden, wobei die Filterpapierproduktion ein Hauptanwendungsbereich ist. Darüber hinaus fungiert Lävulinsäure als synthetisches Zwischenprodukt für Pestizide und Farbstoffe.

Transport und Lieferung

Lävulinsäure CAS#123-76-2

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